Wichtige Information: Unsere Augenarztpraxis zieht per 1. Oktober 2026 an den neuen Standort Seestrasse 8, 8610 Uster.
Bis dahin sind wir wie gewohnt an der Talstrasse 70 in Zürich für Sie da.
Grüner Star, auch Glaukom genannt, ist eine Krankheit des Auges, bei der durch erhöhten Augeninnendruck Schäden am Sehnerv entstehen – dadurch wird das Gesichtsfeld geschädigt. Grüner Star ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung und tritt mit zunehmendem Alter vermehrt auf.
Zu Beginn der Krankheit sind Symptome kaum wahrnehmbar, in fortgeschrittenem Stadium können Gesichtsfeldausfälle, Augen- und Kopfschmerzen auf ein Glaukom hinweisen. Zu diesem Zeitpunkt sind Netzhaut und/oder Sehnerv oft bereits stark geschädigt und rasche Abklärung und Behandlung sind angezeigt. Behandelt wird Grüner Star durch dauernde Gabe von Augentropfen und wenn dies nicht die gewünschte Besserung bringt, mittels Operation. Unbehandelt werden die Symptome stärker und der Grüne Star führt zu Erblindung.
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Gerne beantworte ich Ihnen hier einige der meistgestellten Fragen zum Grünen Star. Melden Sie sich bei uns für ein persönliches Gespräch, damit ich Ihnen gezielt weiterhelfen kann.
Grüner Star, auch Glaukom genannt, ist eine Erkrankung, bei der der Sehnerv geschädigt wird. Häufig spielt ein erhöhter Augeninnendruck eine Rolle. Da Betroffene zu Beginn oft keine Beschwerden bemerken, ist die Früherkennung besonders wichtig.
In vielen Fällen bleibt Grüner Star lange unbemerkt. Schmerzen oder deutliche Sehverschlechterungen treten zu Beginn oft nicht auf. Deshalb sind regelmässige augenärztliche Kontrollen wichtig, besonders bei erhöhtem Risiko oder zunehmendem Alter.
Grüner Star kann unbehandelt zu bleibenden Schäden am Sehnerv und zu Gesichtsfeldausfällen führen. Bereits entstandene Schäden lassen sich in der Regel nicht rückgängig machen. Ziel der Behandlung ist es, ein Fortschreiten der Erkrankung möglichst zu verhindern.
Ein erhöhtes Risiko besteht unter anderem bei höherem Alter, familiärer Vorbelastung, erhöhtem Augeninnendruck, starker Kurzsichtigkeit, Diabetes oder Gefässerkrankungen. In solchen Fällen ist eine regelmässige Augenkontrolle besonders empfehlenswert.
Häufig wird der Augeninnendruck zunächst mit Augentropfen gesenkt. Je nach Befund können auch Laserbehandlungen oder operative Verfahren sinnvoll sein. Welche Behandlung geeignet ist, hängt vom Augendruck, dem Zustand des Sehnervs und dem Verlauf ab.
Ja, eine Operation oder Laserbehandlung kann bei bestimmten Befunden sinnvoll sein, zum Beispiel wenn Augentropfen nicht ausreichend wirken oder nicht gut vertragen werden. Eine Operation dient in der Regel dazu, den Augendruck zu senken und die Erkrankung zu stabilisieren.
Der Kontrollrhythmus hängt vom individuellen Befund ab. Entscheidend sind unter anderem Augeninnendruck, Sehnerv, Gesichtsfeld und bisheriger Verlauf. Bei bekanntem Grünen Star sind regelmässige Kontrollen wichtig, damit Veränderungen früh erkannt werden.
Latanoprost (Xalatan®) Travoprost (Travatan®) Tafluprost (Saflutan®) Bimatoprost (Lumigan®)
Timolol (Timoptic®) Betaxolol (Betoptic®) Carteolol (Arteoptic®) Levobunol (Vistagan®)
Dorzolamid (Trusopt®, Cosopt®) Brinzolamid (Azopt®, Azarga®)
Brimonidin (Alphagan®) Apraclonidin (Iopidine®)
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Geschätzte 5 – 10 % der Schweizer Bevölkerung weisen ein Kapselhäutchen (auch Pseudoexfoliationssyndrom oder PEX) auf. Es handelt sich dabei um fasrig-flockiges weisses Material, welches sich auf der Vorderseite der Linse und in anderen Geweben im Auge und im Körper ablagert. Personen mit skandinavischen Vorfahren sind davon mehr betroffen. Im ungünstigen Fall kann dieses abgelagerte Material zu einer Erhöhung des Augendrucks führen und zu einer besonderen Form des Grünen Stars (PEX-Glaukom). Dieses kann unter Umständen schwierig zu behandeln sein, und nach Monaten oder Jahren des guten Drucks plötzlich wieder dekompensieren. Die Entstehung des Grauen Stars ist ebenfalls bei Menschen mit einem PEX beschleunigt. In diesen Fällen sollte nicht zu lange mit einer Operation des Grauen Stars zugewartet werden, da das PEX Material zu einer Schwächung der Augengewebe führt und dann eine Graustar-Operation schwieriger wird, gerade wenn die Linse sehr hart geworden ist.
Das Imbert-Fick Gesetz besagt, dass der Druck innerhalb von einer Kugel, welche von einer perfekt sphärischen, trockenen, unendlich dünnen Membran umgeben ist, dem Druck entspricht, welcher erforderlich ist, um diese Oberfläche über eine definierte Fläche abzuplatten bzw. zu applanieren.