Wichtige Information: Unsere Augenarztpraxis zieht per 1. Oktober 2026 an den neuen Standort Seestrasse 8, 8610 Uster.
Bis dahin sind wir wie gewohnt an der Talstrasse 70 in Zürich für Sie da.
AMD
Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) tritt meist aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses der Augen ab dem 65. Lebensjahr auf. Sie wird auch trockene AMD genannt – eine schmerzfreie, fortschreitende Schädigung der Makula, einem Punkt im Zentrum der Netzhaut, der für scharfes Sehen zuständig ist. Störungen im Stoffwechsel der Makula führen zu Ablagerungen – sogenannte Drusen – welche die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Netzhaut zunehmend beeinträchtigen. Die Schädigung kann sich in unterschiedlich stark ausgeprägten Sehstörungen zeigen, wie Verzerrungen oder schwarze Flecken im Sehbereich. Bei der Altersbedingten Makuladegeneration wird unterschieden zwischen der trockenen (ca. 80 % der Fälle, langsam fortschreitend) und der feuchten (aggressiv, Sehvermögen wird deutlich verschlechtert) Form.
Ohne ärztliche Untersuchung ist eine Altersbedingte Makuladegeneration im Frühstadium schwierig zu erkennen, da betroffene Personen anfangs noch gut sehen können. Eine Früherkennung und Behandlung der Altersbedingten Makuladegeneration ist jedoch wichtig, um das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen zu können. Bei der feuchten Form ist schnelles Handeln sogar unerlässlich, um das Augenlicht behalten zu können.
Je früher die Altersbedingte Makuladegeneration diagnostiziert wird, desto effektiver kann die zentrale Sehkraft durch schonende Behandlungen erhalten werden. Ich bin Ihr Spezialist für Makuladegeneration Kontaktieren Sie uns für einen Termin.
Kontaktieren Sie uns – wir beantworten gerne Ihre Fragen bei einem persönlichen Gespräch.
- Zu viel Sonnenlicht - Rauchen - Übergewicht und falsche Ernährung - Diabetes und Bluthochdruck
- Alter - Helle Augen- und Hautfarbe - Genetik - Bereits ein Auge mit AMD
Gerne beantworte ich Ihnen hier einige der meistgestellten Fragen zur Altersbedingten Makuladegeneration. Melden Sie sich bei uns für ein persönliches Gespräch, damit ich Ihnen gezielt weiterhelfen kann.
Die altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD, ist eine Erkrankung der Netzhautmitte. Betroffen ist die Makula, also der Bereich des Auges, der für scharfes zentrales Sehen wichtig ist. AMD tritt vor allem im höheren Alter auf und kann das Lesen, Erkennen von Gesichtern oder genaues Sehen erschweren.
Die trockene AMD ist die häufigere Form und verläuft meist langsam. Die feuchte AMD ist seltener, kann aber rascher zu einer deutlichen Sehverschlechterung führen. Deshalb sollten neue Beschwerden wie verzerrtes Sehen, dunkle Flecken oder plötzliche Veränderungen rasch augenärztlich abgeklärt werden.
Mögliche Anzeichen sind verschwommenes Sehen in der Mitte des Blickfeldes, verzerrte Linien, Schwierigkeiten beim Lesen, erhöhter Lichtbedarf, dunkle oder unscharfe Flecken im zentralen Sehen und ein verändertes Kontrastsehen. Im Frühstadium kann AMD aber auch unbemerkt bleiben.
AMD ist meist nicht vollständig heilbar. Je nach Form und Stadium kann der Verlauf jedoch beobachtet, verlangsamt oder behandelt werden. Besonders bei der feuchten AMD ist eine frühe Diagnose wichtig, damit eine passende Behandlung rechtzeitig begonnen werden kann.
Die feuchte AMD wird häufig mit speziellen Medikamenten behandelt, die in regelmässigen Abständen direkt ins Auge gegeben werden. Ziel ist es, die Erkrankung zu stabilisieren, Flüssigkeit oder Blutungen in der Netzhaut zu reduzieren und die Sehkraft möglichst zu erhalten.
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Das Imbert-Fick Gesetz besagt, dass der Druck innerhalb von einer Kugel, welche von einer perfekt sphärischen, trockenen, unendlich dünnen Membran umgeben ist, dem Druck entspricht, welcher erforderlich ist, um diese Oberfläche über eine definierte Fläche abzuplatten bzw. zu applanieren.
Geschätzte 5 – 10 % der Schweizer Bevölkerung weisen ein Kapselhäutchen (auch Pseudoexfoliationssyndrom oder PEX) auf. Es handelt sich dabei um fasrig-flockiges weisses Material, welches sich auf der Vorderseite der Linse und in anderen Geweben im Auge und im Körper ablagert. Personen mit skandinavischen Vorfahren sind davon mehr betroffen. Im ungünstigen Fall kann dieses abgelagerte Material zu einer Erhöhung des Augendrucks führen und zu einer besonderen Form des Grünen Stars (PEX-Glaukom). Dieses kann unter Umständen schwierig zu behandeln sein, und nach Monaten oder Jahren des guten Drucks plötzlich wieder dekompensieren. Die Entstehung des Grauen Stars ist ebenfalls bei Menschen mit einem PEX beschleunigt. In diesen Fällen sollte nicht zu lange mit einer Operation des Grauen Stars zugewartet werden, da das PEX Material zu einer Schwächung der Augengewebe führt und dann eine Graustar-Operation schwieriger wird, gerade wenn die Linse sehr hart geworden ist.